Dieser Hund wurde vermittelt von www.pro-canalba.eu

Mein Name
Erich

Rasse
Mischling

Geboren ca.
2008

Das ist mein Hund und ich möchte gerne einen neuen Happy End Beitrag hinzufügen

Eintrag vom 14.11.2019
Zweiter Frühling ...

Unser Oppa Erich erlebt gerade seinen zweiten Frühling ...

Zwar braucht er jeden Morgen seine Schmerztablette, um in den Gang kommen und er schläft auch mehr als unsere Jungspunde, aber sobald ich auf dem Grundstück unterwegs bin, folgt er mir und schaut sich alles interessiert an. Dabei wird er richtig lebhaft und tobt mit dem Rudel durch die Gegend. Zudem muss er auf jeden Fall Maremmano Gene haben, denn er liebt es, draußen zu liegen und sobald die Sonne scheint, lässt er sich diese auf sein dickes Bäuchlein scheinen.

Zwar kann er immer noch seine Zähne gar grausig fletschen. Aber das macht er nur zum Selbstschutz, wenn es ihm zu viel wird oder er Angst hat, dass jemand sein Essen klauen möchte. Das Tolle ist, dass ich ihn sofort beruhigen kann und ihn streicheln kann und er hört mit dem Zähne fletschen auf. Das hätte ich nie gedacht, dass das mal möglich sein könnte. Überhaupt ist ja ein richtiger Kuschelhund geworden.

Sein Bäuchlein ist in den letzten Wochen auf jeden Fall dicker geworden. Das liegt aber auch daran, dass er es total genießt, kulinarisch verwöhnt zu werden. Ich vermute, dass er bisher noch nicht oft in den Genuss von Frischfleisch, Pansen, Kauknochen, Leberwurst oder anderen Leckerlis gekommen ist. Und es macht so viel Spaß, ihn zu verwöhnen und ihn dabei zu beobachten, wie er genussvoll isst ...

Eintrag vom 01.10.2019
Unser Erich

Als wir Erich das erste Mal sahen, wollte er noch nicht mal aus seiner Transportbox raus. Zudem war er nur am Knurren und Zähnefletschen. Mir war schon ein bisschen mulmig bei dem Gedanken, dass er zukünftig bei uns leben soll. Mit Hilfe von Sabine von Alm bekamen wir ihn in unser Auto, die Fahrt war sehr entspannt, denn er schlief ein.

Und dann kamen wir an... mein Bruder holte ihn aus dem Auto und setzte sich mit ihm auf eine kleine Wiese. Hatte mehr Mut als ich. Denn vor seinem Zähnefletschen hatte ich einen Heidenrespekt.  Schon nach kurzer Zeit interagierten die beiden und er liess sich streicheln. Auch erkundete er ganz zaghaft unseren Hof. Die ersten zwei Nächte schlief er draußen, weil er nicht ins Haus wollte. Wir haben dann eine provisorische Hundehütte gebaut, die megamäßig gedämmt wurde, damit er ja nicht frieren würde.

Am dritten Tag ging er ins Haus und erkundete dieses. Noch knurrte er alle Hunde an und wollte in Frieden gelassen werden. Er knurrte jeden Rüden an, ganz besonders unseren schwarzen Spaniel und die beiden Maremmanos. So langsam bekam ich aber den Mut, mit ihm entspannt umzugehen. Auch unsere weiblichen Hunde wurden von ihm schnell akzeptiert.  Und Ashton - das war Liebe auf den ersten Blick. Ehrlich sie ging einfach zu ihm ins Körbchen und Erich liess es zu.

Jetzt, nach einer Woche, fletscht er fast gar nicht mehr die Zähne.  Oft bemerkt er gar nicht, dass die Jungrüden an ihm vorbei gehen.  Ich kann mittlerweile alles mit ihm machen und am liebsten lässt er sich hinter den Ohren kraulen. Als ich gestern Leberwurst verteilt habe, stand er mitten in dem Gewusel und leckte wie alle anderen meine Finger ab. Mir kamen fast die Tränen vor Freude!

Auch seine Arthrose hat nachgelassen und er läuft mittlerweile ohne zu humpeln übers Grundstück. Wenn er das Haus verlässt, kann er wählen, ob er durch die Hundeklappe eine Treppe runter geht oder den barrierefreien Weg einschlagen möchte. Immer öfter folgt er dem Rudel durch die Hundeklappe.

 Wir lieben unseren „Oppa“ alle sehr und hoffen auf viele Jahre mit ihm ...