Dieser Hund wurde vermittelt von www.pro-canalba.eu

Mein Name
Moki

Rasse
Mischling

Das ist mein Hund und ich möchte gerne einen neuen Happy End Beitrag hinzufügen

Eintrag vom 25.04.2021
Mokis neue Erlebnisse

Hallo ihr Lieben,

nun möchte ich euch berichten, wie es mir in den letzten Wochen ergangen ist und was ich Tolles erlebt habe smiley

Von einem schüchternen, schreckhaften Hund habe ich mich zu einem treuen Wegbegleiter entwickelt.

Generell bin ich mit meinem Frauchen schon sehr sicher unterwegs und darf auch ohne Leine laufen, da ich ihr nicht von der Seite weiche. Auch höre ich sehr brav, wenn sie mich ruft. Das habe ich sehr schnell verstanden. Am liebsten gehe ich aber mit ihr in den Pferdestall, wo ich immer sehr neugierig schaue, was passiert und mittlerweile auch mit zum Ausreiten (sogar ohne Leine) darf. Das Tollste ist, wenn wir gemeinsam über die Wiesen galoppieren. Ja, ich kann auch galoppieren, das hat mein Frauchen immer etwas bezweifelt, da ich ja sonst eher gemütlich nebenher trabe. Erst nach etwa 2,5 Monaten habe ich mich das erste Mal getraut für ein kurzes Stück mal richtig loszurennen. Ich glaube da war nicht nur mein Frauchen ganz überrascht von mir, sondern ich selbst auch!

Was mir fast noch mehr Spaß macht als ausreiten zu gehen, ist über Baumstämme zu springen. Auf unserer Morgenrunde habe ich schon meinen Agility-Parcours im Wald, wo ich wie von selbst über die Baumstämme fliege und eifrig durch den Wald wusele. Auch in der Hundeschule bin ich schon tapfer durch einen Tunnel durchgelaufen (nach einiger Überzeugungsarbeit) und mag es, über Hindernisse zu gehen.

Andere Tiere wie Rehe, Vögel oder Eichhörnchen zu jagen interessiert mich bisher noch absolut gar nicht – zum Glück von meinem Frauchen, ansonsten könnte sie mich ja nicht so einfach von der Leine lassen. Neulich ist ein junges Eichhörnchen sogar zu mir hergelaufen und ist mir nachgegangen. Das hat mich aber gar nicht beeindruckt.

Meine Routine ist mir sehr wichtig und hilft mir, die Dinge zu verstehen, die meine Menschen von mir wollen. So mache ich schon brav „Sitz“, wenn es darum geht mein Geschirr im Flur anzuziehen. Ansonsten verstehe ich Kommandos wie „Sitz“ und „Platz“ überhaupt nicht. Mit Leckerchen kann man mich auch nicht bestechen und ich bekomme bei zu viel Druck oder hektischen Bewegungen schnell wieder Angst. Zwar fresse ich die Leckerchen mittlerweile bei Frauchen auch draußen beim Spazieren gehen aus der Hand, aber auch nur wenn ich mich sicher fühle und verstehe, was ich machen soll. Mein Herrchen ist mir nach wie vor noch etwas unheimlich. Er darf mir zwar mein Futter im Haus geben, mich im Körbchen streicheln und mit mir Gassi an der Leine gehen. Aber wehe der macht eine ungeplante Bewegung oder versucht, mir draußen Leckerchen zu füttern! Aber wir arbeiten dran, dass wir uns auch besser verstehen, denn dazu gehören tut er für mich auf jeden Fall bereits. 

Nun waren wir auch schon zwei Mal bei der Familie von meinem Frauchen zu Besuch und ich habe viele neue Menschen und Hundchen kennen gelernt. Zuerst war ich etwas unsicher in der ungewohnten Umgebung, habe mich dann aber auch dort schnell wohl gefühlt, da ja mein Frauchen dabei war. Beim zweiten Besuch habe ich mich total gefreut wieder da zu sein, bin richtig freudig die Spazierrunden gelaufen. Auch habe ich mich schon ein bisschen mehr von Frauchen weg getraut und bin schon etwas mit den anderen Hunden mitgelaufen. Von denen lerne ich sehr viel. So haben sie mir auch gezeigt wie schön es ist, mit meinem Frauchen gemeinsam über die Wiese zu rennen. Dabei zeige ich auch schon die ersten Spielansätze, worüber sich mein Frauchen besonders freut. Anfänglich war mir Inka- der Welpe von Frauchens Schwester- immer noch etwas unheimlich, sowie andere fremde Hunde auch. Da musste ich immer sofort aufstehen und weggehen, wenn sie mir zu nahe kam. Mittlerweile habe ich festgestellt, dass die Gute zwar immer etwas überdreht ist – sie freut sich einfach immer übertrieben doll mich zu sehen, was aber nicht auf Gegenseitigkeit beruht wink . Mittlerweile bleibe ich aber wie ein kleiner Zenmeister einfach liegen, mache maximal ein Auge auf oder hebe kurz den Kopf, wenn sie zu mir kommt und genieße weiterhin mein Schönheitsschläfchen im Körbchen oder in der Sonne auf dem Balkon.

Was uns alle drei sehr gefreut hat ist, dass auch mein Bruder Melvern, der jetzt Mio heißt, auch ein schönes, neues Zuhause gefunden hat.  Nun hoffe ich sehr, dass mein Bruder Myron, der als letzter von meinen Geschwistern noch im Canile feststeckt, auch schnell ein neues Zuhause findet, wo er die große, weite und wunderbare Welt kennenlernen darf. Wie Mio auch, bin ich ein unfassbar lieber Hund, der alles dafür tut seinen Menschen zu gefallen und der alles richtig machen möchte. Man muss mir nur das Vertrauen und die Geduld schenken.

Bis zum nächsten Mal!

Euer Moki

 

Eintrag vom 26.02.2021
Der erste Monat in meinem neuen Zuhause

Hallo, ihr lieben Hundefreunde,

nun bin ich schon fast einen Monat bei meiner neuen Familie, wir haben schon sehr viel zusammen erlebt und uns schon recht gut als Team eingespielt. Davon möchte ich euch berichten.

Mein absolutes Highlight war es, mich ausgiebig im Schnee zu wälzen. Ich hoffe sehr darauf, dass es bald nochmal schneit oder meine neue Familie nach Norwegen auswandert, wo es gaaaaaaanz viel Schnee hat! Mittlerweile habe ich auch festgestellt, dass es ein supertolles Gefühl ist, wenn mich mein Frauchen streichelt oder schrubbt. Bei meinem Herrchen ist das auch toll, aber der ist mir manchmal noch etwas zu hektisch und nicht so ganz geheuer.  Aber wir werden bestimmt bald beste Freunde ;). Auch gehöre ich jetzt zum arbeitenden Teil der Hunde. Wenn Frauchen sich an ihren Arbeitsplatz setzt, leiste ich ihr gerne Gesellschaft und mentale Unterstützung. Am liebsten stelle ich mich dann neben sie hin und lasse mir so lange den Nacken schrubben, bis ich im Stehen einschlafe. Zum Thema schlafen: Irgendwie habe ich mir angewöhnt immer unter dem Bett von Frauchen und Herrchen zu schlafen. Ich komme abends brav mit ins Schlafzimmer auf meine Matratze, lasse mich dort streicheln und bleibe auch die ganze Nacht im Schlafzimmer, auch wenn die Schlafzimmertüre offen ist. Sobald die beiden aber das Licht ausmachen, nutze ich die Gelegenheit, um in meine Lieblingshöhle unters Bett zu kriechen. Da bin ich ganz nah an den beiden und höre ihr Schnarchen schön laut, habe aber auch meine Ruhe. Die beiden finden das zwar sehr schade, dass ich das mache. Solange ich da aber wieder hervorkomme, wenn sie mich rufen, erlauben sie es mir aber. Naja, vielleicht sehen sie es ja irgendwann ein, wie toll diese Höhle ist. Wobei die beiden, so wie ich das verstanden habe, eher darauf hoffen, dass ich mich mit meiner Matratze mehr anfreunde und dann zu faul werde unters Bett zu kriechen. Wir werden sehen, wer sich hier durchsetzt! Irgendwie finde ich es halt auch einfach noch gruselig, wenn die das Licht an- oder ausmachen. Das gleiche gilt auch für die Balkontüre. Jetzt bei dem schönen Wetter machen die beiden die ständig auf oder zu, das nervt total. Da muss ich immer aufstehen, eine Runde durch die Wohnung laufen und dann kann ich erst wieder schlafen. Total unnötig – wir bekommen ja genug frische Luft beim Gassi gehen! Apropos Gassi gehen: Wir haben schon sehr viele neue Wege erkundet, das macht immer großen Spaß, da überkommt mich manchmal die Freude und ich fange ein bisschen an, mit dem Schwanz zu wedeln und zu „lachen“. Vor allem, wenn wir mit den Freunden von Frauchen und Herrchen spazieren gehen, habe ich immer ganz viel Spaß! Die neuen Menschen sind aber auch einfach immer so spannend. Bei ihnen laufe ich gerne nebenher und schaue, was die so machen. Auch stupse ich denen, sowie bei Frauchen und Herrchen auch, gerne in die Hand oder ins Bein während dem Laufen und halte viel Blickkontakt. Vor allem mein Frauchen schmilzt dann immer ganz dahin, wenn ich das mache und sagt, dass ich der allersüßeste Hund bin! Meistens sagt sie dann noch: „Aber nur mit Emmi zusammen!“. Das war der alte Hund von der Familie von Frauchen, der letztes Jahr leider gestorben ist. Also den ungeteilten ersten Platz muss ich mir wohl noch erkämpfen!

In den letzten Wochen habe ich schon neue Hundebekanntschaften geschlossen. Frauchen hat gehalten, was sie mir versprochen hat. Wir haben uns ein paar Mal schon mit anderen, ruhigen Hunden zum Spazieren getroffen. Anfangs möchte ich nicht gleich zu denen hin, denn ich kenne die ja noch nicht und weiß dann natürlich nicht, wie die so sind. Nachher beißen die mich noch, da habe ich überhaupt keine Lust drauf! Wenn wir dann aber einfach los spazieren, gehe ich brav mit und schaue, was die anderen Hunde so machen. Wenn die dann neben mir herlaufen, schnuppere ich ganz unauffällig an ihnen und dann dürfen die auch neben mir herlaufen. Aber spielen ist mir noch zu wild. Das sollen die schön ohne mich machen. Solange mache ich Frauchen, Herrchen oder den anderen Hundebesitzern schöne Augen und schnuppere die ab oder beobachte sie. Menschen, die nicht Frauchen oder Herrchen sind, dürfen mich draußen noch nicht streicheln, nur Zuhause im Körbchen erlaube ich es ihnen.

Wir waren auch schon einmal in der Hundeschule, das war zwar erst etwas aufregend. Dann aber auch sehr entspannt, weil wir gar nicht so viel gemacht haben. Da ich nicht immer Leckerchen fressen möchte, findet Frauchen es manchmal etwas schwierig, mir etwas beizubringen. Die kann ich halt nur fressen, wenn ich nicht aufgeregt bin und aus der Hand ja sowieso nicht. Das sollen die mir schön auf den Boden werfen. Eine Ausnahme gibt es, wo ich mich wie ein kleiner Prinz aus der Hand füttern lasse und das ist zuhause in meinem Lieblingskörbchen im Wohnzimmer.

In den letzten Tagen habe ich aber nicht nur neue Hunde und Menschen kennengelernt. Wir waren auch schon im Stall bei den Pferden und haben dort auch Ziegen getroffen. Das hat mich aber nicht beeindruckt, ich weiß doch sowieso schon, dass mich Frauchen als Reithund ausbilden möchte und schaut, dass die Pferde lieb zu mir sind. Da finde ich Auto fahren noch 1000-mal schlimmer als die Pferde – wobei das letzte Mal, war es schon gar nicht mehr sooooo schlimm. Da musste ich mich endlich nicht mehr total in die hinterste Ecke einkrümeln, sondern habe auch immer mal wieder zum Fenster rausgeguckt.

Aber nicht nur ich hatte so meine AHA-Erlebnisse in der letzten Zeit. Frauchen und Herrchen haben endlich festgestellt, dass meine Punkermähne zwar süß ist, aber dass das alles tote Haare sind und die mich auch total jucken und nerven. Jetzt haben sie endlich angefangen, mir die Haare zu trimmen und ich muss sagen, ich habe mich selbst fast nicht mehr wiedererkannt, als ich in den Spiegel geschaut habe. Ich sehe wie ein ganz anderer Hund aus, aber das seht ihr ja auch auf den Fotos. Vor allem meine hübschen braunen Punkte kommen jetzt richtig zur Geltung.

Ich bin schon ganz gespannt, was wir in den kommenden Wochen so alles erleben werden. Den ersten Tierarztbesuch habe ich ja zum Glück schon brav gemeistert. Die restliche Familie von Frauchen und Herrchen habe ich aber noch nicht kennen lernen dürfen, die wohnen aber auch weiter weg. Ich bin aber dafür, dass wir bald den ersten Urlaub machen und die besuchen fahren.

So, nun habe ich aber viel erzählt und muss mich wieder meinem Schönheitsschlaf widmen. Ich bin halt doch eher ein gemütlicher Zeitgenosse! Das ist natürlich auch beim Gassi gehen so, schneller als Trab ist mir noch viel zu anstrengend. Sollen Frauchen und Herrchen doch alleine so schnell rennen, wobei insgeheim sind die doch auch zu faul dafür und wollen es halt nur nicht zugeben!

Bis zum nächsten Mal!
 

Euer Moki

 

Eintrag vom 06.02.2021
Die ersten Tage in Mokis neuem Leben

Hallo liebe Hundefreunde,

die letzten Tage waren sehr aufregend für mich. Davon möchte ich euch berichten. Es gab sooooo viel neue Dinge zu entdecken. Aber endlich gibt es Abwechlsung in meinem Leben und nicht mehr nur den kahlen Zwinger! Nach meiner Ankunft in meinem neuen Zuhause habe ich mich wie aus dem Ufo geworfen gefühlt. Alles war so neu und unbekannt. Vor allem die Treppen in die Wohnung waren einfach  nur gruselig und ich hatte keine Ahnung wie ich da hoch und runter laufen soll. Aber das hatte ich zum Glück nach wenigen Tagen dann herausgefunden und mittlerweile machen mir auch die beiden Gittertreppenstufen vor dem Haus keine Angst mehr.

Die ersten Tage wollte ich mich einfach nur im Schlafzimmer verkrümeln und meine Ruhe haben. Mittlerweile habe ich aber festgestellt, dass Frauchen und Herrchen ganz lieb zu mir sind und deshalb leiste ich ihnen tagsüber gerne Gesellschaft beim Arbeiten unter dem Wohnzimmertisch. Im Schlafzimmer und im Wohnzimmer stehen auch so komische weiche Dinger rum, ich glaube mein Frauchen möchte immer, dass ich mich da rein lege, aber der Boden ist halt soooo gemütlich, da schlafe ich doch viel besser. Das versteht sie irgendwie nicht. Gestern Abend aber haben mich Frauchen und Herrchen davon überzeugen können, dass das weiche Ding im Wohnzimmer doch ganz gemütlich zum Schlafen ist. Sie haben mich einfach so lange dort gestreichelt und dann bin ich soooo müde geworden und einfach eingeschlafen. Das war ein sehr schönes Gefühl.

Sehr gerne gehe ich mit den beiden auch raus in den Wald. Zwar drehen wir dort bisher nur kleine Runden, aber da gibt es ja noch genug zu entdecken. Das Laufen an der Leine habe ich auch gut verstanden wie das geht. Allerdings möchte ich immer auf der linken Seite laufen. Auch habe ich schnell verstanden, dass ich dort aufs Klo gehen soll. Frauchen und Herrchen sind ganz stolz auf mich, weil ich noch nicht einmal in die Wohnung gemacht habe! Aber ich weiß ja, was sich für einen guten Hund gehört... Was mir noch sehr Angst macht sind ruckartige Bewegungen oder wenn Autos schnell vorbei fahren. Auch finde ich andere Hunde absolut zum Fürchten, die sind einfach alle viel zu überdreht und wild für mich. Mein Frauchen hat mir aber erzählt, dass wir uns nächste Woche mal mit einer ganz ruhigen, älteren Hündin treffen wollen, zum Spazieren gehen. Mal schauen wie das wird und ob ich mir von der Hündin ein bisschen was abgucken kann. Davon werden ich euch berichten!

Insgesamt bin ich aber ein mutiger Hund, der sich zwar schon mal erschreckt, sich dann aber auch schnell beruhigt, neuen Mut fasst und die Sache dann nochmal in Ruhe angeht. Mein neues Leben gefällt mir super. Ich hoffe meine Brüder, die noch im Canile sind, bekommen auch bald so ein schönes Zuhause wie ich!

Bis bald!

Euer Moki